Liebe Leser,
Angst und Pferde - das sind Themen, die mich Zeit meines Lebens begleitet haben Sie waren mir Freunde und gaben mir Anlass zum Nachdenken.
So habe ich beschlossen, meine Erfahrungen mit meiner Angst und meiner Liebe zu den Pferden in einer Website zu veröffentlichen. Sollten Sie Fragen, Anregungen und Wünsche rund um das Thema Angst beim Reiten haben, schreiben Sie mir bitte.
Angstfreies Reiten ist ein weitgehendes Themen, bei dem zwei Partner vertrauensvoll und in Harmonie miteinander agieren.
Keiner der beiden Partner darf ängstlich sein.
Unterdrückung des Partners, Unterdrückung der Angst ... das macht keinen Sinn. Pferde sind hochsensibel, sie wissen, ob der Mensch mutig ist oder nur so tut, als sei er mutig, und das ist ein weiter Unterschied.
Pferde spielen nie den Mutigen, schon gar nicht, wenn sie zu irgendetwas gezwungen werden. Entweder sind sie ängstlich oder mutig, sie schauspielern nicht, sie sind stets authentisch.
Ich bin tief davon überzeugt, dass es wichtig ist, wenn wir Menschen uns daran ein Vorbild nehmen. Wir sollten authentisch sein und lernen mit unserer Angst umzugehen, nicht sie zu ignorieren. Unser Pferd wird immer auf unsere, auch die unterdrückte, Angst reagieren. Das ist seine Natur und für das Pferd in der Freiheit überlebenswichtig.
Die Reaktionen der Pferde auf die Angst eines Herdenmitgliedes sind instinktiv, unmittelbar, die Reaktionen wie Flucht erfolgen sofort und unreflektiert. Dieser Vorgang spielt sich in Regionen des Gehirns ab, die willentlich nicht steuerbar sind.
In diesem Punkt, in diesem Verhalten ähneln sich unsere Gehirne sehr. Es geht also darum, das Angsteinflössende zu begreifen, zu ertasten, zu testen und zu verstehen - erst dann löst sich Angst auf.
Sie finden über meine Arbeit viele Informationen unter
Sibylle Wiemer